Grunderfahrung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGrund-er-fah-rung
WortzerlegungGrundErfahrung
eWDG, 1969

Bedeutung

wichtige, wesentliche Erfahrung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Epoche Moderne existentiell existenziell historisch mathematisch menschlich naturwissenschaftlich sittlich vermitteln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grunderfahrung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da ist eine politische Generation entstanden, deren Grunderfahrung das freie Handeln ist.
Die Zeit, 21.07.2013, Nr. 29
Und so also vor 1914 gab es sicherlich auch eine Grunderfahrung, aber die wendete sich nicht gegen die politischen Institutionen.
Süddeutsche Zeitung, 27.01.2001
Zu einer politisch tragfähigen Grunderfahrung kann Verlassenheit natürlich nur in dem zweiten Fall werden.
Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a. M.: Europäische Verl.-Anst. 1957 [1955], S. 1057
Die Figur oder Handlung hat diesen Sinn vorzustellen allein im Rekurs auf menschliche Grunderfahrungen.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 199
Druck und Gegendruck der Macht ist die politische Grunderfahrung der Russen.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 88
Zitationshilfe
„Grunderfahrung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grunderfahrung>, abgerufen am 19.10.2019.

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