Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Grunderlebnis, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Grunderlebnisses · Nominativ Plural: Grunderlebnisse
Worttrennung Grund-er-leb-nis

Typische Verbindungen zu ›Grunderlebnis‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grunderlebnis‹.

Verwendungsbeispiele für ›Grunderlebnis‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein religiöses Grunderlebnis ist die Vision, die häufig mit einer Audition verbunden ist. [Ratschow, C. H.: Religion. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31578]
Die bedrückende Melancholie der Städte war der Generation, die nach 1900 aufwuchs, noch ein Grunderlebnis. [Die Zeit, 22.02.1954, Nr. 08]
Das Grunderlebnis Luthers, das wir nur andeuten und, bei gebotener Kürze, vergröbern können, war ein mönchisches Erlebnis. [Heimpel, Hermann: Luthers weltgeschichtliche Bedeutung. In: ders., Der Mensch in seiner Gegenwart, Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht 1957 [1946], S. 131]
Das Grunderlebnis zu Bach ist jene Situation, als ich mit meiner Frau Uta in einem Zimmer des Einödhofes Bach‑Musik hörte, erzählt er. [Die Zeit, 27.10.2005, Nr. 44]
Die Worte Hiobs, die ein jüdischer Genosse am Grabe des S. spricht, kennzeichnen die Grunderlebnisse auch des Autors. [Die Zeit, 23.02.1970, Nr. 08]
Zitationshilfe
„Grunderlebnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grunderlebnis>.

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