Grundfehler, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGrund-feh-ler
WortzerlegungGrundFehler
eWDG, 1969

Bedeutung

Hauptfehler
Beispiel:
der Grundfehler in der Argumentation, Geschichtsauffassung, Einschätzung des Gegners

Typische Verbindungen
computergeneriert

begehen beheben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grundfehler‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber vielleicht begehe ich den Grundfehler, den Film viel zu ernst genommen zu haben.
Die Welt, 10.07.2004
Aber das ist eben der Grundfehler, an einer Person irgend etwas festzumachen.
Die Zeit, 23.11.1990, Nr. 48
Sie macht darum den eigentlichen Grundfehler der alten Ontologie aus.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 132
Ihr Grundfehler ist aber, jene beiden Arten der Behandlung der Allgemeinen Kirchengeschichte nicht scharf aus einander zu halten.
Overbeck, Franz: Selbstbekenntnisse. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1903], S. 39081
Daß dieser Grundfehler unserer Schulorganisation nicht als unverbesserliches Schicksal hingenommen zu werden braucht, ist schon oft nachgewiesen worden.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„Grundfehler“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grundfehler>, abgerufen am 17.11.2019.

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