Grundverfassung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Grundverfassung · Nominativ Plural: Grundverfassungen
WorttrennungGrund-ver-fas-sung

Typische Verbindungen zu ›Grundverfassung‹

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Arbeitsmarkt Dasein menschlich stabil

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Verwendungsbeispiele für ›Grundverfassung‹

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Es wäre verkehrt, die menschliche Grundverfassung, die zu solchen Gestaltungen drängte, für erschöpft zu halten.
Plessner, Helmuth: Conditio Humana. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 186
Das mag tröstlich sein, wirft aber kein gutes Bild auf die psychologisch-politische Grundverfassung des Landes.
Süddeutsche Zeitung, 03.11.1999
Das Heilige Römische Reich war in seiner Grundverfassung eine Fürstenrepublik.
Die Welt, 20.08.2002
Vielmehr sperrt sich der systemtheoretische Ansatz selbst gegen die angestrebte transzendentale Deutung der menschlichen Grundverfassung und erzwingt ein objektivistisches Verständnis.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 371
Im Wesen der Grundverfassung des Daseins liegt demnach eine ständige Unabgeschlossenheit.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 228
Zitationshilfe
„Grundverfassung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grundverfassung>, abgerufen am 20.01.2020.

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