Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Grundwort, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Grund-wort
Wortzerlegung Grund Wort
eWDG

Bedeutung

Sprachwissenschaft Wort, das die Grundlage für Zusammensetzungen und Ableitungen bildet
Beispiele:
Zusammensetzungen bestehen aus dem Grundwort und einem oder mehreren Bestimmungswörtern
das Grundwort nennen, kennen

Typische Verbindungen zu ›Grundwort‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Grundwort‹.

Verwendungsbeispiele für ›Grundwort‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er kannte »liberal« gar nicht mehr, »liberalistisch« war ihm tadelfreies Grundwort geworden. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1942. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1942], S. 35]
Wenn man das Grundwort kennt, kann man die Sprache sofort benutzen. [Süddeutsche Zeitung, 23.08.2003]
Vertrauen ist ein Grundwort christlicher Existenz und der Kern der weihnachtlichen Botschaft. [Die Welt, 24.12.2004]
Zum Teil handelt es sich bei den Ortsnamen um volle Entlehnung schon von den Romanen gebildeter Namen, zum Teil um Nachbildungen mit deutschen Grundwörtern. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1940, S. 191]
Auch in der Wahl der Grundwörter zeigt sich ein Wandel; er führt von rein topographischen Bezeichnungen über heraldisch‑ritterliche Wörter, Erbauernamen zu Bildungen nach französischem Muster. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1929, S. 166]
Zitationshilfe
„Grundwort“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Grundwort>.

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