Gruppendenken

WorttrennungGrup-pen-den-ken
WortzerlegungGruppe-denken
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Denkweise einer bestimmten Gruppe (der sich das individuelle Denken des einzelnen Gruppenmitgliedes unterordnet)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Solches Gruppendenken liegt vor, wenn die Gruppe exzessiv nach Harmonie strebt, anstatt sich kritisch mit dem Entscheidungsproblem auseinanderzusetzen.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.1996
Gruppendenken ohne Prüfung der einzelnen Gesellschaften führt leicht in die Irre.
Die Zeit, 02.03.1964, Nr. 09
Vielleicht ist dieser „Fahnenglaube“ aber auch nur harmloser Teil des „Gruppendenkens“.
Die Zeit, 10.05.1963, Nr. 19
Ein charakteristisches Merkmal von Gruppendenken ist die Ausblendung von Kritik.
Süddeutsche Zeitung, 20.04.2002
Wir treten aus dem elitären Gruppendenken heraus, indem wir eine Plattform für alle erdenklichen Strömungen sind ", erklärt Schwartz sein Erfolgsrezept.
Der Tagesspiegel, 21.12.1999
Zitationshilfe
„Gruppendenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gruppendenken>, abgerufen am 16.10.2019.

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