Guillotine, die

Grammatik Eigenname (Femininum) · Genitiv Singular: Guillotine · Nominativ Plural: Guillotinen
Aussprache  [gijoˈtiːnə] · [gɪljoˈtiːnə]
Worttrennung Guil-lo-ti-ne
Herkunft guillotinefrz
eWDG

Bedeutung

Fallbeil
Beispiele:
unter der Guillotine enden
jmdn. auf die Guillotine schicken
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Guillotine f. ‘Fallbeil’, Hinrichtungsmaschine der französischen Revolution, frz. guillotine f., benannt (1789) nach einem der Begutachter, dem französischen Arzt Guillotin; im Dt. erstmals bei Lichtenberg (1792).

Thesaurus

Geschichte
Synonymgruppe
Fallbeil · Fallschwertmaschine · Köpfmaschine  ●  Guillotine  Hauptform · Schafott  ugs., fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Guillotine‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Guillotine‹.

Verwendungsbeispiele für ›Guillotine‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er mag sich auf dem Weg zur Guillotine daran erinnert haben. [Der Spiegel, 09.01.1989]
Wenn es staatlicherseits erlaubt wäre, jeder hätte seine Guillotine in der Küche. [Die Zeit, 01.05.1981, Nr. 19]
Wieweit die letzten Worte angesichts der Guillotine der Wirklichkeit entsprochen haben, ist schwer zu klären. [Die Zeit, 21.02.1972, Nr. 08]
Ersteren fehlt vorerst noch die Basis für die Guillotinen, mit denen sie diese Ordnung exekutieren können. [Die Zeit, 03.11.1967, Nr. 44]
Zwei Jahre wurde er gefangen gehalten und entrann nur knapp der Guillotine. [Briquet, Marie: Quatremère de Quincy. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 32563]
Zitationshilfe
„Guillotine“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Guillotine>.

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