Guillotine, die

Grammatik Eigenname (Femininum) · Genitiv Singular: Guillotine · Nominativ Plural: Guillotinen
Aussprache  [gijoˈtiːnə] · [gɪljoˈtiːnə]
Worttrennung Guil-lo-ti-ne
Herkunft Französisch
eWDG, 1969

Bedeutung

Fallbeil
Beispiele:
unter der Guillotine enden
jmdn. auf die Guillotine schicken
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Guillotine f. ‘Fallbeil’, Hinrichtungsmaschine der französischen Revolution, frz. guillotine f., benannt (1789) nach einem der Begutachter, dem französischen Arzt Guillotin; im Dt. erstmals bei Lichtenberg (1792).

Thesaurus

Geschichte
Synonymgruppe
Fallbeil · Fallschwertmaschine · Köpfmaschine  ●  Guillotine  Hauptform · ↗Schafott  ugs., fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Guillotine‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Guillotine‹.

Verwendungsbeispiele für ›Guillotine‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einer Ecke steht noch eine Guillotine, sie funktioniert nicht mehr.
Der Tagesspiegel, 15.07.2004
Er mag sich auf dem Weg zur Guillotine daran erinnert haben.
Der Spiegel, 09.01.1989
Zwei Jahre wurde er gefangen gehalten und entrann nur knapp der Guillotine.
Briquet, Marie: Quatremère de Quincy. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 32563
Zwei Tage später wurde Robespierre selbst auf die Guillotine geschickt.
Bruyn, Günter de: Unter den Linden, Berlin: Siedler 2002, S. 130
Jetzt ist der Punkt erreicht, wo in der politischen Revolution die Guillotine aus dem Schuppen geholt würde.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 2
Zitationshilfe
„Guillotine“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Guillotine>, abgerufen am 25.09.2020.

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