Gumpe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungGum-pe (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
süddeutsch Wasseransammlung, Wasserloch; tiefe Stelle in Wasserläufen und Seen
2.
Bergmannssprache Schlammkasten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gumpe · Gumpen
Gumpe f. (schweiz.) Gumpen m. ‘Wasserloch, Tümpel’, spätmhd. gumpe ‘vertiefte Stelle im Gewässer, Wasserwirbel’ (14. Jh.). Herkunft unbekannt. Verwandt mit ahd. gumpito ‘Pfuhl’ (um 1000)?

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Inzwischen hat Heiner rund 25 Gumpen gefunden, geprüft und katalogisiert.
Süddeutsche Zeitung, 04.05.1995
Früher konnten sie an den besten Gumpen für 150 Pfund die Woche angeln.
Die Zeit, 01.04.2002, Nr. 13
Auf jeden lockenden Baum mußte ich hinauf, über jedes Brückengeländer hinüber, und wo in der Zusam ein schöner Gumpen glänzte, mußte ich kopfüber hinein.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18534
Sein Lieblingssport ist das Angeln, und da bietet der Niger nur unzulänglichen Ersatz für die lachsgesättigte Gumpe.
Die Welt, 09.06.2004
Fehlt eigentlich nur der Fluss, die Disney-Stadt liegt an der Gumpe, einen Fluss hat Teheran nicht.
Der Tagesspiegel, 01.12.2001
Zitationshilfe
„Gumpe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gumpe>, abgerufen am 16.11.2018.

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