Gutherzigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGut-her-zig-keit
Wortzerlegunggutherzig-keit
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben

Verwendungsbeispiele für ›Gutherzigkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das war wirklich wohltuend, vielleicht mehr wegen seiner Gutherzigkeit als wegen der guten Lage.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 301
Als wir noch von der Gutherzigkeit anderer abhängig waren, war diese Hoffnung nicht Teil unserer freien Wahl.
Die Zeit, 11.03.1996, Nr. 11
Wer seine Gutherzigkeit und Schüchternheit auszubeuten verstand, konnte alles von ihm erreichen.
Bode, Wilhelm von: Mein Leben, 2 Bde. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 2022
Da geht man doch gern wieder hin, und der Koch kriegt von mir das "Frühlingsbrot mit Blumenstrauß für Gutherzigkeit".
Bild, 28.03.2000
Der Kaiser in seiner Gutherzigkeit gebe leider den Jesuiten und Beichtvätern zuviel nach.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 425
Zitationshilfe
„Gutherzigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gutherzigkeit>, abgerufen am 25.01.2020.

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