Gutsherr, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGuts-herr
WortzerlegungGut1Herr
Wortbildung mit ›Gutsherr‹ als Erstglied: ↗gutsherrlich
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltend
Beispiel:
Und als der Soldat geholfen hatte / ... Wollte er heimgehen, weil da / Schon die Felder der Gutsherren verteilt wurden [BrechtGedichte229]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abhängigkeit Bauer Entschädigung Gattin Gutsverwalter Hintersasse Kapitalist Landwirt Leibeigener Pfarrer Sohn Tochter Unternehmer adelig adlig einstig englisch preußisch reich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gutsherr‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie fügten sich in Ihr Schicksal und trotteten mit hängenden Ohren wie alte Esel hinter dem Gutsherrn her.
Süddeutsche Zeitung, 10.05.2003
Wenn der Gutsherr um die Ecke biegt, dann ist was los.
Die Zeit, 01.08.2013, Nr. 31
Als er nach geraumer Zeit dem Ufer entgegenschwamm, begegnete er dem Gutsherrn.
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 435
Das Gros der ritterlichen Gutsherren profitierte von dieser Ausdehnung nur wenig.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 87
Ob es außer dem Freibier auch noch andere Genüsse geben soll, hängt vom Gutsherrn ab.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 24531
Zitationshilfe
„Gutsherr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gutsherr>, abgerufen am 19.01.2019.

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