Gutsherrschaft

GrammatikSubstantiv
WorttrennungGuts-herr-schaft (computergeneriert)
WortzerlegungGut1Herrschaft
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Gutsherr oder -herrin mit Familie

Typische Verbindungen
computergeneriert

Entstehung Grundherrschaft

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gutsherrschaft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie war die düstere Rückseite der dort schließlich dominierenden Gutsherrschaft.
Süddeutsche Zeitung, 19.09.2003
Das wahre Leben einer Gutsherrschaft, ohne Kamera und Inszenierung, hat den Webers schon gefallen, auch den Kindern.
Der Tagesspiegel, 10.11.2004
Das System bestand aus einer Mischung von alter Feudalordnung (Grundherrschaft) und neuer kapitalistischer Form des Grundbesitzes (Gutsherrschaft).
Tapié, Victor-Lucien: Das Zeitalter Ludwigs XIV. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2025
Mit welchen Widerständen der Gutsherrschaft auf dem Gebiete der Volksschulpolitik die Regierung zu kämpfen hatte, wissen wir aus Koslers Buch.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 386
In allen übrigen Teilen Ostpreußens ist der Anteil der Gutsherrschaft am Boden höher als der des Bauernlandes.
Harmjanz, Heinrich: Ostpreußische Bauern, Königsberg: Reichsnährstand Verl. Ges. 1939 [1938], S. 114
Zitationshilfe
„Gutsherrschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gutsherrschaft>, abgerufen am 19.12.2018.

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