Guttapercha, die oder das

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Guttapercha · wird nur im Singular verwendet
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Guttapercha/Guttaperchas · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungGut-ta-per-cha
HerkunftMalaiisch
eWDG, 1969

Bedeutung

aus dem Milchsaft südostasiatischer Bäume und Sträucher gewonnenes Produkt, das als Isoliermaterial verwendet wird
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Guttapercha f. n. milchähnliches Baumharz südostasiatischer Bäume, Isolierungs- und Dichtungsmittel, Übernahme (19. Jh.) von engl. gutta percha, das (unter Anlehnung an medizin.-lat. gutta ‘Gummi’, lat. ‘Tropfen’) auf mal. getah ‘Gummi’ und mal. percha ‘Baum’ beruht.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein milchiger Saft, die Guttapercha, lässt sich zu einer Art Gummi verdicken.
Die Zeit, 28.06.2013, Nr. 23
Er hatte als Kern straff gespannte Gummibänder, darüber einen Mantel aus Guttapercha.
Süddeutsche Zeitung, 29.03.1994
Hierbei werden bekanntlich kleine massive Bälle von Guttapercha mit federnden Keulen geschlagen, wobei sie sehr weite Sprünge machen.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Auch für Golfbälle war Guttapercha erste Wahl, für Wurzelfüllungen ist es das heute noch.
Süddeutsche Zeitung, 11.05.2004
Gray fand hauptsächlich für die Verarbeitung des thermoplastischen Naturstoffes Guttapercha zu Kabelmänteln Anwendung.
Schenkel, Gerhard: Kunststoff-Extrudertechnik, München: Hanser 1963 [1959], S. 0
Zitationshilfe
„Guttapercha“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Guttapercha>, abgerufen am 10.12.2019.

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