Händedruck, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHän-de-druck
WortzerlegungHandDruck1
eWDG, 1969

Bedeutung

das gegenseitige Drücken der Hände
  bei Begrüßung und Abschied
Beispiele:
ein fester, kräftiger Händedruck
ein herzlicher Händedruck zwischen Freunden
einen Händedruck (mit jmdm.) tauschen, wechseln
sich mit einem Händedruck verabschieden
Nachdem der Konsul mehrere Händedrücke entgegengenommen [Th. MannBuddenbrooks1,196]

Thesaurus

Synonymgruppe
Handschlag · Händedruck · ↗Händeschütteln  ●  Shakehands  engl.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (die) Hand geben · (die) Hand reichen · (die) Hände schütteln · mit Handschlag begrüßen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selbst jene, die ihn nur flüchtig kennen gelernt haben, erinnern sich noch immer an seinen festen Händedruck.
Süddeutsche Zeitung, 23.07.2004
Was konnte denn so besonders gewesen sein an einem Händedruck?
Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 78
Nach Gass läuft seit der Gründung der Kirche 1731 eigentlich alles unaufhaltsam auf diesen Händedruck hinaus.
Der Tagesspiegel, 18.08.1999
Zum letzten Mal wurden die Uhren verglichen, dann trennten wir uns mit einem Händedruck.
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 225
Mit einem Händedruck, wärmer noch als sonst, gingen sie voneinander.
Braun, Lily: Lebenssucher. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 2582
Zitationshilfe
„Händedruck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Händedruck>, abgerufen am 22.03.2019.

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