Hängeboden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHän-ge-bo-den
Wortzerlegunghängen1Boden2
eWDG, 1969

Bedeutung

Bretterboden, der mit einer Eisenkonstruktion oder Holzkonstruktion an der Decke eines Raumes aufgehängt ist und als Abstellraum oder Vorratsraum dient
Beispiel:
die Koffer lagen oben auf dem Hängeboden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den gleichen Zweck erreicht man mit abgehängten Decken oder Hängeböden.
o. A.: Das Buch vom Wohnen, Hamburg: Orbis GmbH 1977, S. 233
Ich ziehe mich mit den Armen an einem Schrank hoch, über den ich den Rand des Hängebodens erreichen kann.
Die Zeit, 19.03.1953, Nr. 12
Die Beamten fanden den 19 Jahre alten Büroeinbrecher auf dem Hängeboden.
Der Tagesspiegel, 10.05.2004
Sie sprang auf den Hängeboden und warf den Waschkorb herunter.
Holtz-Baumert, Gerhard: Alfons Zitterbacke, Berlin: Kinderbuchverlag 1981 [1958], S. 173
Man steht im Dress auf jenem Hängeboden der Wirklichkeit und weiß nichts mehr von Kapp.
Tucholsky, Kurt: Namensänderung. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920]
Zitationshilfe
„Hängeboden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hängeboden>, abgerufen am 16.09.2019.

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