Hörbereich, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Hörbereich(e)s · Nominativ Plural: Hörbereiche
WorttrennungHör-be-reich
WortzerlegunghörenBereich
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2017

Bedeutung

Frequenzbereich der Schallwellen, die als akustische Empfindung wahrgenommen werden
Beispiele:
16 Hertz wird im Allgemeinen als untere Grenze des menschlichen Hörbereiches angegeben. [www.stift-zwettl.at, 01.01.2015]
Ein Ultraschallmikrophon nimmt die Peilrufe der vorbeifliegenden Fledermäuse auf und wandelt sie elektronisch in den menschlichen Hörbereich um. [Neue Zürcher Zeitung, 23.08.2008]
Bei der Sonographie nutzt man aus, daß Schallwellen bei Frequenzen oberhalb des Hörbereichs – meist zwischen 20000 und 10 Millionen Hertz – Gewebe zum Teil durchdringen und an den Grenzflächen der Organe unterschiedlich reflektiert werden. [Süddeutsche Zeitung, 06.09.1996]
Der Hörbereich der Vögel umfaßt 8-9 Oktaven; die obere Grenze liegt zwischen 14000 und 20000 Hz, die untere bei 40 Hz. [Kneutgen, Johannes: Vogelgesang. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 13231]
Kollokation:
mit Adjektivattribut: der menschliche Hörbereich

Typische Verbindungen
computergeneriert

Frequenz menschlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hörbereich‹.

Zitationshilfe
„Hörbereich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hörbereich>, abgerufen am 21.02.2019.

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