Hörfehler, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHör-feh-ler (computergeneriert)
WortzerlegunghörenFehler
eWDG, 1969

Bedeutung

das, was jmd. nicht richtig gehört hat, das Missverstandene
Beispiel:
Fernschreiben sind Ferngesprächen vorzuziehen, da sie Hörfehler ausschließen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Hörfehler kommt ihn teuer zu stehen, er zahlt mehrere tausend Euro drauf.
Der Tagesspiegel, 08.09.2001
Doch taktvoll hält man sich nicht länger mit meinem Hörfehler auf.
Die Zeit, 31.10.1986, Nr. 45
Die "Paralyse", die ihr eine Roma an den Hals wünschte, ist vielleicht nur ein Hörfehler.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.2001
Und als sich Wecks Einkochapparat durchgesetzt hatte, ging Herr Rex hin und rechnete mit einem Hörfehler.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 82
Mit ihr können alle Babys zwei Tage nach der Geburt auf Hörfehler untersucht werden, teilte die Hamburger Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit.
Die Welt, 28.06.2001
Zitationshilfe
„Hörfehler“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hörfehler>, abgerufen am 18.06.2019.

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