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Hörschwelle

Worttrennung Hör-schwel-le
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Psychologie, Medizin derjenige Schalldruck, der gerade noch vom menschlichen Gehörorgan wahrgenommen wird

Typische Verbindungen zu ›Hörschwelle‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hörschwelle‹.

Verwendungsbeispiele für ›Hörschwelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Gegensatz zu der starken Erhöhung der Hörschwellen ist das Hören großer Schallstärken meist annähernd normal. [Hensel, Herbert: Gehörphysiologie. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 10613]
Die Phonskala reicht von dem Wert null (Hörschwelle) bis etwa 130 (Schmerzschwelle). [Gerstenberg, Walter u. Dräger, Hans-Heinz: Dynamik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 23183]
Die Arzthelferin ermittelte eine zu hohe Hörschwelle und beschallte den Mann daher anschließend mit der höchstmöglichen Lautstärke. [Süddeutsche Zeitung, 24.12.1997]
Beim Pianissimo, dem Gradmesser orchestraler Kultur, sind untere Hörschwelle und klangreiche Schwebung des Raums völlig ausbalanciert. [Süddeutsche Zeitung, 15.07.1997]
Bedingung zum Auftreten einer Hörempfindung ist eine gewisse minimale Schallstärke, die Hörschwelle des Ohres. [Hensel, Herbert: Gehörphysiologie. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 27130]
Zitationshilfe
„Hörschwelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/H%C3%B6rschwelle>.

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