Hühnerdieb

GrammatikSubstantiv
WorttrennungHüh-ner-dieb
WortzerlegungHuhnDieb
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
jmd., der Hühner stiehlt
2.
salopp, (meist) scherzhaft männliche Person, der man Übles zutraut

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dass Mr. Fox vom Hühnerdieb zum Journalisten geworden ist, das färbt auch auf seine Erzählweise ab.
Die Zeit, 17.05.2010, Nr. 20
Einen derart profilierten Juristen wie einen Hühnerdieb aus dem Amt zu jagen, zeugt von einer stupenden Überheblichkeit.
Süddeutsche Zeitung, 05.08.1999
Im Gegenteil, zu ihr gehörte der streitbare Christ wie der liberale Ungläubige, der Idealist wie der gewöhnliche Hühnerdieb.
Die Zeit, 11.01.1965, Nr. 02
Dieses Volk ist in den Nachkriegsjahren durch Schwarzmarkt und überlebensnotwendiges Stehlen moralisch so korrumpiert, daß es lernen muß, sich wieder über Hühnerdiebe zu empören.
Der Spiegel, 30.09.1985
Aber auch über einfallende Raubvögel und vierbeinige Hühnerdiebe wurde Klage geführt.
Kubin, Alfred: Die andere Seite, München: Spangenberg 1990 [1909], S. 211
Zitationshilfe
„Hühnerdieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hühnerdieb>, abgerufen am 19.04.2019.

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