Hüttenkoks, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Hüt-ten-koks
Wortzerlegung Hütte2Koks1
eWDG, 1969

Bedeutung

aus Fettkohle gewonnener großstückiger, besonders fester Koks, der in der Hüttenindustrie verwendet wird

Verwendungsbeispiele für ›Hüttenkoks‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für Hüttenkoks zahlt man jetzt sogar 13 v. H. mehr als bisher.
Die Zeit, 14.11.1957, Nr. 46
Selbst bei einer Steigerung der Kohleförderung bliebe Frankreich wegen der teilweise mangelhaften Qualität auf Einfuhren, besonders von Hüttenkoks für die Stahlerzeugung, angewiesen.
Die Zeit, 08.02.1965, Nr. 06
Die Entwicklung des Eisenhüttenwesens in den sozialistischen Ländern bringt auch einen zunehmenden Bedarf an Hüttenkoks und verkokbarer Kohle mit sich.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1961]
Ein Gußeisen mit Torfkoks geschmolzen zeigt ein wesentlich gleichmäßigeres, weicheres Gefüge und läßt sich viel leichter bearbeiten als mit Hüttenkoks geschmolzenes Eisen.
Welt und Wissen, 1929, Nr. 4, Bd. 18
Heute drückt die RAG nur noch auf der Kokerei Prosper in Bottrop Hüttenkoks - zwei Mio. Tonnen pro Jahr.
Die Welt, 23.06.2004
Zitationshilfe
„Hüttenkoks“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/H%C3%BCttenkoks>, abgerufen am 03.06.2020.

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