Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hüttenkoks, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Hüt-ten-koks
Wortzerlegung Hütte2 Koks1
eWDG

Bedeutung

aus Fettkohle gewonnener großstückiger, besonders fester Koks, der in der Hüttenindustrie verwendet wird

Verwendungsbeispiele für ›Hüttenkoks‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für Hüttenkoks zahlt man jetzt sogar 13 v. H. mehr als bisher. [Die Zeit, 14.11.1957, Nr. 46]
Selbst bei einer Steigerung der Kohleförderung bliebe Frankreich wegen der teilweise mangelhaften Qualität auf Einfuhren, besonders von Hüttenkoks für die Stahlerzeugung, angewiesen. [Die Zeit, 08.02.1965, Nr. 06]
Die Entwicklung des Eisenhüttenwesens in den sozialistischen Ländern bringt auch einen zunehmenden Bedarf an Hüttenkoks und verkokbarer Kohle mit sich. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1961]]
Ein Gußeisen mit Torfkoks geschmolzen zeigt ein wesentlich gleichmäßigeres, weicheres Gefüge und läßt sich viel leichter bearbeiten als mit Hüttenkoks geschmolzenes Eisen. [Welt und Wissen, 1929, Nr. 4, Bd. 18]
Es spricht auch für ihre Geschicklichkeit, daß sie bei dieser Gelegenheit noch Sonderkonditionen für den Bezug von Hüttenkoks durchgesetzt haben. [Die Zeit, 25.12.1970, Nr. 52]
Zitationshilfe
„Hüttenkoks“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/H%C3%BCttenkoks>.

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