Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Haarboden, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Haarbodens · Nominativ Plural: Haarböden
Aussprache 
Worttrennung Haar-bo-den
Wortzerlegung Haar Boden1
eWDG

Bedeutung

Kopfhaut, in der das Haar wurzelt
Beispiel:
ein gesunder Haarboden

Verwendungsbeispiele für ›Haarboden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Haarboden eitert, es entstehen Vernarbungen, und die Kopfhaut entzündet sich. [Der Tagesspiegel, 15.09.2002]
Man wasche nur zweimal wöchentlich den Haarboden mit Kamillentee oder Brennesseltee. [Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 931]
Übermäßig, unangemessen würde mich der bleiche Haarboden rühren oder ein geheimer Verlauf der Mundwinkel erbittern. [Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 366]
Sorge für gute Durchblutung des Haarbodens (Kopfhaut) wichtigste Vorbedingung der Haarpflege. [o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 126]
Der Kopfwickel kommt in Anwendung bei Ekzemen der Kopfhaut und Entzündungen des Haarbodens, außerdem bei rheumatischen Kopfleiden. [Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 205]
Zitationshilfe
„Haarboden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Haarboden>.

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