Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Haarnadel, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Haarnadel · Nominativ Plural: Haarnadeln
Aussprache  [ˈhaːɐ̯naːdl̩]
Worttrennung Haar-na-del
Wortzerlegung Haar Nadel
Wortbildung  mit ›Haarnadel‹ als Erstglied: Haarnadelkurve
eWDG

Bedeutung

u-förmig gebogenes, kleines Stück Stahldraht oder Eisendraht mit stumpfen Spitzen, das ins Haar gesteckt wird, um einzelne Partien festzuhalten
Beispiel:
eine Haarnadel verlieren

Verwendungsbeispiele für ›Haarnadel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie ist aufgesprungen und ordnet ihr Haar mit vielen Haarnadeln. [Hauptmann, Gerhart: Die Ratten, Berlin: S. Fischer 1942 [1911], S. 918]
Ohne einen Penny zu bezahlen, denn er beherrschte den Trick, den Apparat mit Hilfe einer Haarnadel zu manipulieren. [Süddeutsche Zeitung, 27.05.2000]
Dabei arbeitete sie fortwährend mit einer Haarnadel in ihrer Frisur herum. [Kafka, Franz: Amerika. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 8641]
Die Haarnadeln sind dir doch sowieso dauernd rausgerutscht«, sagte Meggie. [Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 200]
Denn vor der Haarnadel kannst du deinen Gegner ideal ausbremsen. [Bild, 31.10.1998]
Zitationshilfe
„Haarnadel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Haarnadel>.

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