Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Habenichts, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ha-be-nichts
Wortzerlegung haben Nichts
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend jmd., der nichts besitzt, arm ist

Thesaurus

Synonymgruppe
Armer · Bettler · Habenichts · Mittelloser  ●  Hungerleider  auch figurativ · Knochenrappler  ugs., selten · armer Schlucker  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Habenichts‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Habenichts‹.

Verwendungsbeispiele für ›Habenichts‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da lauert das Heer der Habenichtse, die man nicht mehr wegjagen kann. [Die Zeit, 02.06.1999, Nr. 23]
Er läßt sich vorsätzlich von einem Habenichts ermorden, der es auf seine schönen Stiefel abgesehen hat. [Die Zeit, 08.03.1968, Nr. 11]
Keines der Ölunternehmen aus der Gruppe der sogenannten Habenichtse hat eine Chance, in nennenswertem Umfang an diesen kräftig sprudelnden Gewinnen zu partizipieren. [Die Zeit, 10.09.1982, Nr. 37]
Zwar wissen gerade die Habenichtse der Welt inzwischen, daß sie längst nicht alles durchsetzen können. [Die Zeit, 30.04.1976, Nr. 19]
Dafür boten sie den nuklearen Habenichtsen, so sie auf militärische Nutzung des Atoms verzichteten, Hilfe bei der zivilen Nutzung. [Die Welt, 03.05.2005]
Zitationshilfe
„Habenichts“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Habenichts>.

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