Habitué, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Habitués · Nominativ Plural: Habitués
WorttrennungHa-bi-tué
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1969

Bedeutung

österreichisch immer wiederkehrender Besucher, Stammgast
Beispiele:
Künstler und Politiker gehörten zu den Habitués dieses Cafés
Viele Gäste schmausten nicht zum ersten Mal an diesen Tischen, aber auch die Habitués hörte ich ... sagen [M. WalserHalbzeit565]

Verwendungsbeispiele für ›Habitué‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Habitués von Kaffeehäusern sind nämlich scheue und sehr empfindliche Wesen.
Süddeutsche Zeitung, 15.04.2002
Morgens und abends gehen wir unsere Runde, begrüßen die Habitués und langweilen uns beide nie.
Die Zeit, 07.10.1988, Nr. 41
Der Speisewagen ist, noch immer, ein Ort für Habitués, die von ihren Vorlieben nicht lassen möchten.
Die Welt, 28.11.2002
Das Grand Palais, der für die Weltausstellung von 1900 gebaute Glaspalast an den Champs-Elysées, ist den Habitués der großen Pariser Kunstausstellungen wohlbekannt.
Die Welt, 20.09.2005
Tenderenda erzählt die Geschichte vor einem Publikum von Gespenstern und Abgeschiedenen, von satanopolitanischen Eingeweihten und Habitués.
Ball, Hugo: Tenderenda der Phantast. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 5148
Zitationshilfe
„Habitué“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Habitu%C3%A9>, abgerufen am 29.01.2020.

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