Habituation

WorttrennungHa-bi-tua-ti-on (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Psychologie Gewöhnung
b)
bildungssprachlich physische u. psychische Gewöhnung an Drogen

Thesaurus

Synonymgruppe
Gewöhnung · Habituation · Habituierung · erlernte Verhaltensunterdrückung

Verwendungsbeispiele für ›Habituation‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein mögliches neuronales Korrelat der Habituation ist die synaptische Depression.
Menzel, Randolf: Neuronale Plastizität, Lernen und Gedächtnis. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 609
Bei höheren Organismen ist die Habituation als nicht intendierter, passiver Prozeß zu verstehen.
Rösler, Frank: Hirnelektrische Korrelate Kognitiver Prozesse, Berlin: Springer 1982, S. 199
Da dieser Vorgang mit der umgebungsbezogenen Spurenbildung im Gedächtnis unzweifelhaft verbunden ist, erfaßt das Sokolow-Modell diesen verhaltensanalytisch wesentlichen Zusammenhang zwischen Lernzustand, Habituation und Verhaltenssyndrom spezifischer.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 609
Zitationshilfe
„Habituation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Habituation>, abgerufen am 20.01.2020.

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