Hackepeter, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHa-cke-pe-ter
eWDG, 1969

Bedeutung

landschaftlich rohes, gehacktes und gewürztes Fleisch vom Schwein, das roh gegessen wird
Beispiel:
Hackepeter als Brotaufstrich, zum Abendbrot essen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Hackepeter m. (mit Gewürz und Zwiebel angerichtetes) ‘rohes Hackfleisch vom Schwein’. Eine in Berlin (1903) entstandene Bezeichnung?

Thesaurus

Synonymgruppe
Hackepeter · ↗Mett · ↗Tatar (Rind)
Oberbegriffe
  • Gehacktes · Gewiegtes · ↗Hackfleisch · ↗Haschee  ●  Faschiertes  bair., österr. · Hack  ugs.
Assoziationen
  • durch den Fleischwolf drehen  ●  ↗faschieren  österr.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Käse essen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hackepeter‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Drei Wochen später stockte er die Bestellung um einen Berg Hackepeter auf.
Der Tagesspiegel, 20.05.2005
Was herauskommt, ist ein Hackepeter aus anthroprozentrischer Natur, eine dressierte Wirklichkeit.
Die Zeit, 07.07.1955, Nr. 27
Über Inhalte diskutieren die "alten Herren" bei Sauerkraut, Hackepeter und Sülze nicht.
Die Welt, 10.12.1999
Da machte er sich seinen Hackepeter, zwei gehäufte Löffel Paprika, zwei gehäufte Löffel Pfeffer und eine Handvoll Zwiebeln.
Walser, Martin: Halbzeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1960], S. 385
Man hatte den Narren einen kleinen Teil des Restaurants im vierten Stock reserviert, Kölsch und ein paar fiese Happen vorbereitet, mit Leberwurstaufstrich, Hackepeter und Käskopp-Käse.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.2000
Zitationshilfe
„Hackepeter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hackepeter>, abgerufen am 27.05.2019.

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