Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hafergrütze, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ha-fer-grüt-ze
Wortzerlegung Hafer Grütze1
eWDG

Bedeutung

Grütze aus Haferkörnern

Verwendungsbeispiele für ›Hafergrütze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was macht die unwichtige Geschichte von der Hafergrütze, die an einen Titel der Gebrüder Grimm erinnert, heute noch erwähnenswert? [Bild, 06.03.1999]
Bei Hafergrütze habe ich das Gefühl, mich gegen meine Natur zu ernähren. [Bild, 08.03.2001]
Das Abendessen bestand – wenn nicht Klieben oder Hafergrütze gekocht wurden – aus Hering und Kartoffeln. [Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870]
Bei dem Staatsbegräbnis erfuhr Adenauer, die letzte Nahrung, die der Verstorbene zu sich genommen habe, sei seine Hafergrütze gewesen. [Bild, 06.03.1999]
Bei Breiumschlägen (Kataplasmen) wird Leinsamen, Hafergrütze oder Roggenmehl in Säckchen eingenäht und am besten über strömendem Dampf erwärmt. [Hauke, Hugo: Unterrichtsbuch für die freiwilligen Hilfskräfte der Deutschen Frauenvereine vom Roten Kreuz. Berlin: Mittler 1932, S. 119]
Zitationshilfe
„Hafergrütze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hafergr%C3%BCtze>.

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