Haltestelle, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Haltestelle · Nominativ Plural: Haltestellen
Aussprache 
Worttrennung Hal-te-stel-le
Wortzerlegung haltenStelle
Wortbildung  mit ›Haltestelle‹ als Letztglied: ↗Autobushaltestelle · ↗Bedarfshaltestelle · ↗Bushaltestelle · ↗Endhaltestelle · ↗Omnibushaltestelle · ↗Straßenbahnhaltestelle · ↗Trambahnhaltestelle · ↗Tramhaltestelle
eWDG, 1969

Bedeutung

Stelle, an der Straßenbahn oder Bus regelmäßig zum Ein- und Aussteigen der Fahrgäste hält
Beispiele:
ich musste zehn Minuten an der Haltestelle warten
die Haltestelle ist verlegt worden
eine dynamische Haltestelle
an der vierten Haltestelle müssen Sie aussteigen

Thesaurus

Eisenbahn
Synonymgruppe
Halt · ↗Haltepunkt  ●  Haltestelle  österr., südtirolerisch, schweiz.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Haltestelle‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Haltestelle‹.

Verwendungsbeispiele für ›Haltestelle‹

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Sie verlor die Kontrolle über ihren Wagen - und raste in eine Haltestelle!
Bild, 01.03.2006
Da gerade eine Bahn aus der entgegengesetzten Richtung die Haltestelle erreichte, stieg ich schnell ein.
Jens, Walter: Nein, München: Piper 1968 [1950], S. 10
Aber an dieser Haltestelle warten etwa zwölf Personen, meist dieselben.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 25649
Von meinem Platz am Fenster aus sah ich sie zur Haltestelle gehen.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 621
An der Haltestelle wartete ein Mann in seinem Alter vor dem Fahrplan.
Schulze, Ingo: Simple Storys, Berlin: Berlin-Verl. 1998, S. 68
Zwischen zwei Haltestellen stand er auf, der Bus hielt, und er stieg aus, ohne zu bezahlen.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 207
Sie war bei der dritten Haltestelle angelangt, gegenüber dem wüsten Platz.
Reimann, Brigitte: Franziska Linkerhand, Berlin: Neues Leben 1974, S. 438
Auf der Bank an der Haltestelle schlief ein alter Mann.
Morgner, Irmtraud: Rumba auf einen Herbst, Hamburg u. a.: Luchterhand 1992 [1965], S. 154
Diesmal brach er rechtzeitig auf und wartete an der Haltestelle.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 418
Ich bin an der nächsten Haltestelle ausgestiegen, mir kamen die Tränen.
Der Spiegel, 02.03.1992
Die richtige Haltestelle war vielleicht erst vor der Hausnummer 30 oder 46.
Kästner, Erich: Emil und die Detektive, Hamburg: Dressler 1991 [1928], S. 30
Vor einem Monat hatte er morgens vergeblich an der Haltestelle auf den Bus gewartet.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 252
Nie darf man auf einer Haltestelle einsteigen, bevor nicht die aussteigenden Passagiere den Wagen verlassen haben, und auch dann ist jedes Drängen und Schieben unstatthaft.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 21881
Er mußte sich auf einer Bank ausruhen, die an der Haltestelle der Straßenbahn errichtet war.
Weissmann, Maria Luise: Skizzen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 21704
Wenn jemand an der nächsten Haltestelle einstieg, schlug sie die Augen groß auf.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 2
Zitationshilfe
„Haltestelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Haltestelle>, abgerufen am 26.09.2020.

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