Hammermühle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHam-mer-müh-le
WortzerlegungHammerMühle1
eWDG, 1969

Bedeutung

Maschine, die feste Stoffe, besonders Gestein, zerkleinert
Beispiel:
Zahlreiche Walzenbrecher und eine Hammermühle zermahlen den Rohstoff bis zur Knorpelgröße [Natur u. Heimat1959]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Bruchstücke werden dann mit flüssigem Stickstoff gekühlt und die Mischung in eine Hammermühle gegeben.
o. A.: Elektronikschrott. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1997 [1996]
Die Seelöwen werden gewaschen, gehäutet, ausgeweidet, im Drucktopf gekocht und durch die Hammermühle getrieben.
Süddeutsche Zeitung, 22.09.1995
Diese Spannung ist so groß, dass sich beide Materialien leicht voneinander trennen lassen, sobald die Bruchstücke in einer Hammermühle zu kleinsten Teilchen zermahlen werden.
Süddeutsche Zeitung, 23.02.2000
Die ungleichmäßigen Schnitzel werden sortiert und größere Stücke in Zentrifugal- oder Hammermühlen nachzerkleinert.
Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 291
In der Hammermühle des Shredders wird das ausgeweidete Fahr zeug zerhäckselt.
Die Zeit, 04.10.1991, Nr. 41
Zitationshilfe
„Hammermühle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hammermühle>, abgerufen am 20.07.2019.

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