Handballen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHand-bal-len
WortzerlegungHandBallen
eWDG, 1969

Bedeutung

stark ausgebildete Muskelmasse unter dem Daumen
Beispiele:
etw. mit dem Handballen glätten
so hatte ich das Lederfett mit dem Handballen eingerieben [MundstockMann9]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abdruck Daumen Finger Kinn aufliegen beißen drücken klopfen link pressen recht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Handballen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Glas kann er sich gut zwischen die Handballen klemmen.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.2003
Vielleicht beißt sie sich am Ende auch in den Handballen, die Spur ihrer Zähne dann ernst betrachtend.
Die Zeit, 14.02.1983, Nr. 07
Man schlägt die Membrane mit den Fingern und den Rahmen mit dem Handballen.
Platt, Peter u. Smith, Barbara B.: Ozeanien. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 44334
Das B. wird mit Fingern und Handballen geschlagen und klingt hell und trocken.
o. A.: B. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 6423
Drei saßen beim Skat und droschen so auf den Tisch, daß ich mir ansah, ob ihnen nicht schon die Handballen geschwollen wären.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1930], S. 385
Zitationshilfe
„Handballen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Handballen>, abgerufen am 23.10.2019.

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