Handschreiben, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungHand-schrei-ben
WortzerlegungHandSchreiben
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben eigenhändiges, persönliches Schreiben, besonders von hochgestellten Persönlichkeiten
Beispiele:
ein Handschreiben des Präsidenten
jmdm. ein Handschreiben übergeben, senden
der Oberbürgermeister hat dem Ehrenbürger in einem anerkennenden Handschreiben für seine Verdienste um die Stadt gedankt

Typische Verbindungen
computergeneriert

kaiserlich königlich persönlich überreichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Handschreiben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein königliches Handschreiben oder dergleichen ist nicht mehr zu erwarten.
Süddeutsche Zeitung, 25.02.2000
Er verteilt Handschreiben mit falschen Informationen so, daß sie in die Hand des Feindes fallen müssen.
Die Zeit, 05.12.1986, Nr. 50
In jenen Tagen erhielt der General folgendes Handschreiben des Kronprinzen.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
Im Handschreiben des Kaisers Karl ist die wichtige Stelle, an die Conrad berufen werden soll, wohl aus militärischen Gründen nicht näher bezeichnet.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 03.03.1917
Dresden und Wien erhielten laufend hochpolitische Schreiben durch Clement zugestellt, darunter auch ein Handschreiben des preußischen Königs.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 250
Zitationshilfe
„Handschreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Handschreiben>, abgerufen am 16.10.2019.

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