Hasenbrot, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungHa-sen-brot
WortzerlegungHaseBrot
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft nicht aufgegessenes, wieder zurückgebrachtes, ausgetrocknetes Frühstücksbrot
Beispiel:
der Vater bringt den Kindern Hasenbrote von der Arbeit mit

Thesaurus

Synonymgruppe
Hasenbrot [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vater zieht ihnen die Ohren lang, und Mutter schmiert die Hasenbrote.
Die Welt, 10.04.2004
Wenn er es abends noch immer in der Tasche hatte, dann war es ein Hasenbrot.
Süddeutsche Zeitung, 17.08.1999
Das Hasenbrot schmeckt erst richtig, wenn es mehrere Tage alt ist und eine appetitliche Biegung erhalten hat.
Süddeutsche Zeitung, 11.07.1998
Er futterte nicht nur eine Kalit leer, die Lisbeth liegengelassen hatte, er erbot sich auch, Martins und Traugotts Hasenbrot zu verzehren.
Welk, Ehm: Die Heiden von Kummerow, Rostock: Hirnstorff 1978 [1937], S. 229
Zitationshilfe
„Hasenbrot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hasenbrot>, abgerufen am 21.05.2019.

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