Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hasenfuß, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ha-sen-fuß
Wortzerlegung Hase Fuß
Wortbildung  mit ›Hasenfuß‹ als Erstglied: hasenfüßig
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft überängstlicher Mensch, Feigling
Beispiel:
so ein Hasenfuß!

Thesaurus

Synonymgruppe
Duckmäuser  ●  Feigling  Hauptform · (ein) Trauminet  ugs., österr. · Angsthase  ugs. · Bangbüx  ugs. · Hasenfuß  ugs. · Hosenscheißer  derb · Memme  ugs. · Schisser  derb · Seicherl  ugs., österr.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Hasenfuß‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir hatten uns auf Treue geeinigt, ich spielte den Hasenfuß. [Die Zeit, 18.03.2013, Nr. 11]
Oder etwa der Sprung über den Kasten mache aus einem zaghaften Hasenfuß einen mutigen Löwen. [Die Zeit, 05.05.1978, Nr. 19]
Der Duce sei nie unehrlich und auch kein Hasenfuß gewesen. [Die Zeit, 01.07.1994, Nr. 27]
Er nennt sie Hasenfüße, die nicht begriffen, wie gefährlich es sei, maulend am Rande zu verharren, während über das Schicksal Europas verhandelt werde. [Die Zeit, 21.06.1991, Nr. 26]
Dieses Gefühl kennen die Hasenfüße, die sich bisher abwatschen ließen, nicht. [Die Welt, 07.11.2005]
Zitationshilfe
„Hasenfuß“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hasenfu%C3%9F>.

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