Hassausbruch

Worttrennung Hass-aus-bruch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

plötzlich ausbrechender, heftiger Hass auf jmdn., etw.

Verwendungsbeispiele für ›Hassausbruch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist simpel und gleichzeitig die zentrale Erklärung für den aktuellen Hassausbruch.
Die Zeit, 25.04.2013, Nr. 17
Ich sehe Regierungspolitiker sich vor der Kamera winden, wenn es darum geht, Stellung zu den Haßausbrüchen zu beziehen.
Die Zeit, 20.05.1994, Nr. 21
Auch das gut dressierte Menschenmaterial, das seinen sozialen Stolz und fundamentalen Widerstandswillen verloren hatte, war längst reif geworden für den nationalen Haßausbruch.
Kurz, Robert: Schwarzbuch Kapitalismus, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 327
Die Sanftheit weicht den von der allmächtigen Staatspartei verordneten rituellen Hassausbrüchen.
Die Welt, 25.01.2003
Vielleicht hat sie, haben auch einige andere Mädchen gespürt, dass ich keine "Verräterin" bin, wenn ich Hassausbrüche nicht toleriere und Gewalt nicht legitimiere.
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2001
Zitationshilfe
„Hassausbruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hassausbruch>, abgerufen am 19.09.2020.

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