Hassgesang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHass-ge-sang
WortzerlegungHassGesang
Ungültige SchreibungHaßgesang
Rechtschreibregeln§ 2
eWDG, 1969

Bedeutung

sich ständig wiederholende Äußerung des Hasses einer gleichgesinnten Gruppe von Menschen
Beispiel:
die Hassgesänge der Widersacher

Typische Verbindungen
computergeneriert

anstimmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hassgesang‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dunkel wie der Haßgesang ist die Musik dieser schauerlichen Szene.
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 249
Wer rassistische Haßgesänge anstimmt, denen farbige Spieler jahrelang ausgesetzt waren, macht sich strafbar.
Die Zeit, 02.07.1998, Nr. 28
Obwohl Frankreich als der erklärte Erbfeind galt, wurde ein »Haßgesang« nur auf England geschrieben.
Johann, Ernst: Einleitung: Kaiser Wilhelm II. In: Johann, Ernst (Hg.) Reden des Kaisers, München: Dt. Taschenbuch-Verl. 1966, S. 29
Er zog sich allein in sein Zimmer zurück, unterhielt sich mit brutalen Videos, Computerspielen und den Hassgesängen der Rockband "Slipkot".
Die Welt, 30.04.2002
Damals wünschte der Jude Litauer, dass England gestraft werden sollte, heute nutzen die Juden keine Haßgesänge gegen England, sondern gegen Deutschland.
o. A.: Kundgebung im Berliner Sportpalast mit Gauleiter Streicher und dem italienischen Minister Farinacci zur Judenfrage, 15.01.1939
Zitationshilfe
„Hassgesang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hassgesang>, abgerufen am 16.10.2019.

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