Hassliebe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHass-lie-be
WortzerlegungHassLiebe
Ungültige SchreibungHaßliebe
Rechtschreibregeln§ 2
eWDG, 1969 und DWDS, 2017

Bedeutung

zwischen Hass und Liebe schwankendes, unlösbar verstricktes Gefühl
Beispiel:
»Das Biest« kreist um die Ambivalenz familiärer Bindungen, um Hassliebe und psychische Gewalt[…]. [Die Welt, 15.10.2016]Quelle: DWDS, 2017

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Art Bruder Heimat Körper Mutter Objekt Vater bizarr empfinden entwickeln ewig gegenseitig gepflegt gewiss innig intensiv ketten leidenschaftlich merkwürdig pflegen prägen seltsam tief verbinden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hassliebe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir reden von den Städten, diesen glitzernden Objekten unserer Hassliebe.
Der Tagesspiegel, 25.08.2004
Und dennoch hat er eine Haßliebe zu dem Gebäude entwickelt.
Die Welt, 02.03.1999
Auch mit seiner Mutter, von der er sich öffentlich lossagte, verband ihn diese typische Haßliebe.
Die Zeit, 04.11.1994, Nr. 45
Es gibt viele Arten von Liebe, bis hin zur Haßliebe.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 150
Erst in ihr, als ihr negatives Profil, kann die Zynikergestalt sich unterm Druck des öffentlichen Geredes und der allgemeinen Haßliebe zu voller Schärfe auskristallisieren.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 27
Zitationshilfe
„Hassliebe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hassliebe>, abgerufen am 15.11.2019.

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