Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hauptsünde, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hauptsünde · Nominativ Plural: Hauptsünden
Aussprache 
Worttrennung Haupt-sün-de
Wortzerlegung haupt- Sünde
eWDG

Bedeutung

Religion Todsünde

Verwendungsbeispiele für ›Hauptsünde‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dazu kamen Predigten über die sieben Hauptsünden, die Kardinaltugenden und andere Fragen der Moral. [o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 17880]
Zu den Hauptsünden gehört das weit verbreitete Missverhältnis von Universitätskapazitäten und Studentenzahlen. [Die Zeit, 27.01.2005, Nr. 05]
Bei Dante ist die Acedia das fünfte Glied in der Ordnung der Hauptsünden. [Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 323]
So haben sich die "Hauptsünden" von einst zu Signalen des Fortschritts gewandelt. [Bild, 09.09.2000]
Dass die Monarchie in Verruf gebracht wurde, zählte dabei aus ihrer Sicht zu den Hauptsünden. [Der Tagesspiegel, 19.04.2004]
Zitationshilfe
„Hauptsünde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Haupts%C3%BCnde>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Hauptstütze
Hauptstück
Hauptstätte
Hauptstärke
Hauptstädter
Haupttal
Haupttat
Hauptteil
Haupttendenz
Haupttenor