Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Hausmarke, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hausmarke · Nominativ Plural: Hausmarken
Aussprache 
Worttrennung Haus-mar-ke
Wortzerlegung Haus Marke
eWDG

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich besonders bevorzugtes Genussmittel
Beispiel:
diese Zigarrensorte, dieser Wein ist meine Hausmarke!
2.
früher von einer (bäuerlichen) Familie zur Kenntlichmachung ihres Eigentums geführtes Zeichen
Beispiele:
Hausmarken sind gebietsweise heute noch im Gebrauch
die Hausmarke wird den Pferden und Kühen in die Haut eingebrannt

Thesaurus

Synonymgruppe
Eigenmarke · Handelsmarke · Hausmarke

Verwendungsbeispiele für ›Hausmarke‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sehr zu empfehlen ist die vor Ort gerollte Hausmarke zu drei Dollar. [Bild, 11.08.2003]
Häufig sind Nachbildungen antiker Werke vertreten, nur einige tragen deutsche Hausmarken. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 443]
Während man auf die Chipkarte fürs Zimmer warten musste, offerierte das Haus ein Glas Sekt seiner Hausmarke. [Die Zeit, 25.07.2007, Nr. 30]
In der Qualität muß sie mindestens so gut sein wie die Importware, aber nicht so gut wie die Hausmarken. [Die Zeit, 23.08.1968, Nr. 34]
In den Stein sind drei verschiedene "Hausmarken" bremischer Handelshäuser eingehauen. [Der Tagesspiegel, 18.02.2000]
Zitationshilfe
„Hausmarke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hausmarke>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Hausmantel
Hausmannskost
Hausmannit
Hausmann
Hausmagd
Hausmauer
Hausmaus
Hausmeier
Hausmeister
Hausmeisterin