Hauszins, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungHaus-zins (computergeneriert)
WortzerlegungHausZins
eWDG, 1969

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch, schweizerisch Wohnungsmiete
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Anhang ist neben einer Reihe von Schreinsurkunden ein Privileg Karls V. von 1541 über Fahrrenten und Hauszinsen und deren Ablösung abgedruckt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 890
Da soll der Arbeiter mit seiner Familie 365 Tage von leben, dann soll Kleidung und Feuerung angeschafft und die Wohnungsmiete oder die Hauszinsen davon bezahlt werden.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Auf dem Lande, wo alles billiger ist, der Hauszins und so weiter, wirst du mit dreitausend Franken - aber Léon wird sogar noch fünfhundert zulegen, wenn du ja sagst, denn der Plan, weißt du, ist von Léon, und der Vater weiß noch nichts davon.
Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5253
Arme alte Leut ’ katholischen Bekenntnisses sollten in der Fuggerei „ohne merkliche Beschwerd durch einen Hauszins ergötzt werden und ihre Behausung bequemlich gehaben und bewohnen können“.
Die Zeit, 02.04.1953, Nr. 14
Dazu kommt eine Wohngeldzulage, der "Hauszins", sowie eine Bekleidungszulage, das "Montourgeld", von jeweils 30 Gulden im Jahr.
Süddeutsche Zeitung, 17.10.1997
Zitationshilfe
„Hauszins“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hauszins>, abgerufen am 20.01.2018.

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