Hebebaum

GrammatikSubstantiv
WorttrennungHe-be-baum
WortzerlegunghebenBaum
eWDG, 1969

Bedeutung

starke Eisenstange oder Holzstange, die zum Anheben von Lasten dient
Beispiel:
[Lee] ergriff ungeduldig den Hebebaum, um eine mächtige Steinlast herumwälzen zu helfen [G. KellerGr. Heinrich4,21]

Thesaurus

Technik
Synonymgruppe
Hebebaum · Wuchtbaum
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch müßte Ferdinand sonst aus seinem Betrieb den Hebebaum herumholen lassen.
Hermann, Georg [d.i. Borchardt, Georg Hermann]: Jettchen Gebert, Berlin: Fleischel 1919 [1906], S. 62
Die mächtigen Hebebäume mit ihrem hochstrebenden Filigrangeäste und die ragenden Pappeln greifen in die wallenden Nebel.
o. A.: Die Schlacht in der Pußta. In: Das Schwarze Korps, 04.01.1945, S. 448
Nun konnten die Burschen mit ihren Stangen und Hebebäumen das Mühlrad über das vordere Ende der Welle herabwuchten, aus dem Gerinne heben und wegtragen.
Preußler, Otfried: Krabat, Stuttgart: Thienemann o.J. [1995] [1971], S. 137
Ein Dutzend drillichgekleideter Flaksoldaten von der Untergruppe richtete mit Hebebäumen und Seilwinden die umgestürzte Kanone auf.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 279
Zitationshilfe
„Hebebaum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hebebaum>, abgerufen am 26.03.2019.

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