Hebung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Hebung · Nominativ Plural: Hebungen
Aussprache
WorttrennungHe-bung
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
das Zutagefördern, die Bergung aus der Tiefe
entsprechend der Bedeutung von heben (2)
Beispiele:
die Hebung des gesunkenen Schiffes
die Hebung (= Ausgrabung) eines Schatzes
2.
Geologie das Steigen, Erhöhen der Erdkruste
Gegenwort zu Senkung
Beispiele:
die Hebung des Bodens, der Küste
daß in Südwest-Tibet ... nacheiszeitliche und sogar gegenwärtige Hebungen festgestellt werden konnten [Wissenschaft und Fortschritt1957]
3.
Erhöhung, Verbesserung
entsprechend der Bedeutung von heben (3)
Beispiele:
die Hebung des Lebensstandards, Wohlstands, Bildungsniveaus, der Sitten
er trug zur Hebung der Stimmung bei
4.
Literaturwissenschaft betonte Silbe der Wörter im Vers
Gegenwort zu Senkung
Beispiel:
ein Vers mit fünf Hebungen

Thesaurus

Synonymgruppe
Heben · Hebung · Hochziehen
Synonymgruppe
Erhöhung · Eskalierung · Hebung · ↗Progression · ↗Steigerung · ↗Verschlechterung · ↗Verschlimmerung · ↗Verschärfung
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeiterstand Arbeitsmoral Arbeitsproduktivität Atom-U-Boot Bildungsniveau Bildungsstand Drehung Fremdenverkehr Isthmus Kampfmoral Kaufkraft Kleingewerbe Kulturniveau Lebenshaltung Lebensniveau Lebensstand Lebensstandard Reserve Senkung Sittlichkeit Steuermoral Synergie Verkehrssicherheit Volksbildung Volksgesundheit Volkswohlstand Wehrkraft Wohlstand Wrack sittlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Hebung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Insgesamt dauerte die Hebung des Bootes damit etwa 19 Stunden.
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2001
Die Pläne der Ölgiganten für die Hebung der nigerianischen Ölschätze sind bekannt.
Die Zeit, 02.02.1970, Nr. 05
Er stritt für eine bessere Ausbildung des Klerus sowie für die Hebung des geistlichen und sittlichen Lebens.
Allmen, J.-J. von: Massillon. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11366
Die Hebung ist schon vor Jahrzehnten als unwirtschaftlich abgelehnt worden.
o. A. [bo.]: Scapa Flow. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1980]
Die stereotype leichte Hebung unbetonter Endsilben war den Sängern neu.
Nick, Edmund: Wolf. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 19846
Zitationshilfe
„Hebung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Hebung>, abgerufen am 19.11.2019.

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