Heckenkirsche, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Heckenkirsche · Nominativ Plural: Heckenkirschen
Worttrennung He-cken-kir-sche
Wortzerlegung Hecke1Kirsche
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

als Strauch wachsende Pflanze der Gattung Lonicera aus der Familie der Geißblattgewächse, aus deren paarweise angeordneten Blüten sich kleine rote oder blauschwarze, giftige Beeren entwickeln
Beispiele:
Schon ab Juli bis weit in den Herbst leuchten die Beeren der roten Heckenkirsche verführerisch am Strauch. Die für den Menschen hochgiftigen Früchtchen (Magen‑Darm‑Koliken) sind […] Futter für viele Vögel. [Bild am Sonntag, 25.08.2002]
[…] Topfpflanzen rahmen die Szene, und eventuell verströmt eine Lonicera, also Heckenkirsche, ihre Süße von der Hausmauer. [Der Standard, 17.07.2013]
Etwa 10000 der jährlich gemeldeten Vergiftungsfälle bei Kindern gehen auf das Konto von Blumen und Sträuchern. Absolute Vorsicht ist geboten bei Goldregen, Maiglöckchen, Seidelbast, Tollkirsche, Eibe, Heckenkirsche, Liguster, Stechpalme, Schneebeere, Efeu, Buchsbaum, Eisenhut. [Bild, 27.08.2002]
Längst hat sich der Duftende Schneeball mit zahllosen Blütenkugeln besteckt, und seit kurzem gibt es die ersten der rahmweißen, ebenfalls stark duftenden Blüten der […] Heckenkirsche. [Die Zeit, 20.12.1996, Nr. 52]
Besonders giftig seien die schwarzen Beeren des Efeusamens, alle Pflanzenteile der Eibe […], die Beeren des Feuerdorn, die gemeine Heckenkirsche, Goldregen[…] sowie die Früchte der Tollkirsche und das Maiglöckchen. [Berliner Zeitung, 15.06.1994]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Heckenkirsche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Heckenkirsche>, abgerufen am 28.01.2021.

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