Heckpfennig, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungHeck-pfen-nig
WortzerlegungheckenPfennig
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet, umgangssprachlich, scherzhaft eine Münze, die man nie ausgeben soll, da sie dem Volksglauben nach immer neue Münzen erzeugt, Glückspfennig
Beispiel:
ich […] steckte das Schlüsselchen in den Geldbeutel, wo ich es wie einen Heckpfennig getragen habe [E. StraußFreund Hein110]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Heckpfennig m. Münze, die man nicht ausgeben soll, weil sie (nach dem Volksglauben) immer neue Münzen erzeugt (18. Jh.); zu ↗hecken ‘sich vermehren’ (s. d.). Zuvor ‘unerlaubt geprägter (falscher) Pfennig’, auch Heck(e)münze (16. Jh.), d. h. illegales, gleichsam im Verborgenen hergestelltes Falschgeld; zu ↗Hecke im Sinne von ‘verbergendes Gebüsch’ (s. d.).
Zitationshilfe
„Heckpfennig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Heckpfennig>, abgerufen am 17.06.2019.

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