Heereslieferant

GrammatikSubstantiv
WorttrennungHee-res-lie-fe-rant
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

vorwiegend Heeresgut liefernder Fabrikant

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bislang ist eine solch große Lösung unter den Heereslieferanten an der Frage der unternehmerischen Führung gescheitert, die viele Beobachter bei Rheinmetall sehen.
Der Tagesspiegel, 19.11.1998
Schindler verstand es, sich vor dem Militärdienst zu drücken und als Heereslieferant unabkömmlich geschrieben zu werden.
Die Zeit, 07.02.1994, Nr. 06
Während die Arbeitslosigkeit wuchs, erschienen in der Presse Statistiken über unerhörte Kriegsgewinne der Industriellen und der Heereslieferanten.
Gitermann, Valentin: Die Russische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14746
Er hatte sich mit zunehmendem Reichtum militärische Attribute zugelegt, vielleicht in Erinnerung an seinen Ursprung als Heereslieferant.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 967
Mein Großvater zum Beispiel... er kutschierte vierspännig nach Süd-Deutschland, der alte Herr mit seinem Puderkopf und seinen Escarpins, als preußischer Heereslieferant.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 259
Zitationshilfe
„Heereslieferant“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Heereslieferant>, abgerufen am 27.06.2019.

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