Heerzug, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Heereszug · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungHeer-zug · Hee-res-zug
WortzerlegungHeerZug
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
langer Zug von Bewaffneten eines Heeres auf dem Marsch
Beispiele:
der gewaltige Heerzug der Sieger bewegte sich auf die Stadt zu
wurde seine Aufmerksamkeit auf einen Heerzug gelenkt, der […] sich unübersehbar quer über das Sandfeld heranschob [KasackStadt392]
2.
veraltet Feldzug
Beispiel:
den Heereszug gegen den Kohlhaas […] auszuführen [KleistKohlhaas3,191]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Technisch widersprachen Organisation und Führung des Heerzuges allen vernünftigen Überlegungen.
Ganshof, François Louis: Das Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7551
Mitten in seiner Arbeit hatte den Kameramann ein Heerzug Treiberameisen überfallen.
Rangnow, Rudolf: Tropenpracht und Urwaldnacht, Braunschweig: Gustav Wenzel & Sohn 1938 [1938], S. 126
Bevor Burg und Siedlung ausgebaut waren, begannen die sächsischen Feudalherren mit neuen Heerzügen in das Land der Elbslawen.
Lachs, Johannes u. Raif, Friedrich Karl: Rostock, VEB Hinstorff-Verlag 1968, S. 7
Diese Straßen dienten dem regen Handelsverkehr wie den Heerzügen und den Reisen des Kaisers.
Die Welt, 23.10.2004
Ihr Fabulieren linderte schon die Schlaflosigkeit des großen Alexander auf seinen Heerzügen zwischen Hindukusch und der Sahara.
Die Zeit, 09.12.2004, Nr. 51
Zitationshilfe
„Heerzug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Heerzug>, abgerufen am 10.12.2019.

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