Heimatkunde, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache  [ˈhaɪ̯maːtˌkʊndə]
Worttrennung Hei-mat-kun-de
Wortzerlegung Heimat-kunde
Wortbildung  mit ›Heimatkunde‹ als Erstglied: ↗Heimatkundler · ↗heimatkundlich
eWDG, 1969

Bedeutung

Unterrichtsfach an den allgemeinbildenden Schulen, das Geschichte, Erdkunde und Naturkunde der Heimat zum Gegenstand hat

Typische Verbindungen zu ›Heimatkunde‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Heimatkunde‹.

Verwendungsbeispiele für ›Heimatkunde‹

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Vielleicht müssen wir darauf gefaßt sein, daß Weltkunde immer nur Heimatkunde ist, sein kann.
Lenz, Siegfried: Heimatmuseum, Hamburg: Hoffmann und Campe 1978, S. 183
Wenn auch über die engeren rechtsgeschichtlichen Zusammenhänge der Stücke noch wenig ausgesagt ist, werden Denkmalpflege und Heimatkunde aus der Schrift bereits bedeutenden Nutzen ziehen.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1940, S. 170
Heimatkunde war in der Zeit bis zum Ende des Kaiserreichs kein eigenständiges Unterrichtsfach, sondern ein alle Fächer der Volksschule durchziehendes Unterrichtsprinzip.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Heimatkunde. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 6144
Unter anderem solle in den Schulen das Fach Heimatkunde wieder eingeführt werden.
Die Welt, 10.05.2004
Die Bedienung ist sich nicht sicher, Heimatkunde liegt schon etwas länger zurück.
Der Tagesspiegel, 14.07.2002
Zitationshilfe
„Heimatkunde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Heimatkunde>, abgerufen am 30.05.2020.

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