Herkunftskultur, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Herkunftskultur · Nominativ Plural: Herkunftskulturen
WorttrennungHer-kunfts-kul-tur

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Therapeut muss nicht nur mit der Sprache, sondern auch mit der Herkunftskultur seines Patienten vertraut sein.
Die Zeit, 24.05.2010, Nr. 21
Im Sinne der Herkunftskultur muss man das als Kompliment akzeptieren.
Die Welt, 05.04.2002
Auf emotionaler Ebene aber kann man gleichzeitig versuchen, seiner Herkunftskultur treu zu bleiben.
Süddeutsche Zeitung, 30.11.2000
Denn anders als früher, da die Religionen in abgeschlossenen Kulturräumen geradezu abgeschottet voneinander lebten, passieren sie heutzutage frei die Grenzen ihrer Herkunftskulturen.
Hagemann, Ludwig: Ökumenismus. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6247
Plötzlich steht Familie gegen Schule, Herkunftskultur gegen Schulkultur, Lernraum gegen Lebensraum, Erziehung gegen Bildung.
Der Tagesspiegel, 25.01.2004
Zitationshilfe
„Herkunftskultur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Herkunftskultur>, abgerufen am 15.12.2019.

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