Herrenmensch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Her-ren-mensch
Wortzerlegung HerrMensch1
eWDG, 1969

Bedeutung

Mensch mit starkem Willen zur Macht, machthungriger Mensch

Typische Verbindungen zu ›Herrenmensch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Herrenmensch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Herrenmensch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit jedem zweiten Satz entlarven sie sich als inhumane Herrenmenschen.
Süddeutsche Zeitung, 25.01.1995
Mit dem Typ des nordischen Herrenmenschen muß es zu Ende sein.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Die kaltschnäuzige Ignoranz aber, mit der sich die braunen Herrenmenschen über die Interessen des Volkes hinwegsetzten, empörte mich damals maßlos.
Ardenne, Manfred v.: Ein glückliches Leben für Technik und Forschung: Berlin: Verlag der Nation 1976, S. 125
Ich glaube nicht, daß wir Herrenmenschen sind und alle anderen unterdrücken und zu Seife machen dürfen.
Fritsch, Gerhard: Fasching, Hamburg: Rowohlt 1967, S. 37
Arbeiter drängte dieses System in die schändliche Rolle von »Herrenmenschen« und Sklavenaufsehern.
o. A.: Enzyklopädie des Nationalsozialismus - K. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 22457
Zitationshilfe
„Herrenmensch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Herrenmensch>, abgerufen am 07.08.2020.

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