Herrschaftsverhältnis, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Herrschaftsverhältnisses · Nominativ Plural: Herrschaftsverhältnisse
WorttrennungHerr-schafts-ver-hält-nis
WortzerlegungHerrschaftVerhältnis
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Gegebenheiten, Zustände, die die Ausübung der Macht betreffen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Analyse Veränderung bestehend feudal gegenwärtig gesellschaftlich kapitalistisch patriarchalisch umkehren wechselnd widerspiegeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Herrschaftsverhältnis‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und letztlich reflektierten die naturwissenschaftlichen Theorien auch nur die bestehenden Herrschaftsverhältnisse.
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2002
Und doch war die Ehe alles andere als ein reines Herrschaftsverhältnis.
Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42
Und gleichartig bedingt ist auch das Herrschaftsverhältnis innerhalb des Betriebes hier und dort.
Lukács, Georg: Geschichte und Klassenbewußtsein, Neuwied u. a.: Leuchterhand 1970 [1923], S. 179
Und gleichartig bedingt ist auch das Herrschaftsverhältnis innerhalb des Betriebes hier und dort.
Weber, Max: Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Politische Schriften, München: Drei Masken Verl. 1921 [1918], S. 132
Auf alle Ewigkeit läßt sich ein Herrschaftsverhältnis natürlich nicht befestigen.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 250
Zitationshilfe
„Herrschaftsverhältnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Herrschaftsverhältnis>, abgerufen am 26.04.2019.

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