Herzensnot, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungHer-zens-not
WortzerlegungHerzNot
eWDG, 1969

Bedeutung

tiefe, innere Bedrängnis
Beispiel:
In ihrer Herzensnot hatte sie sich eingeredet, daß sie dort lernen werde, stärker zu sein als die Angst [L. FrankMathilde5,351]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie erwachte, mitten in der Nacht, allein, mit ihrer Herzensnot.
Meisel-Hess, Grete: Die Intellektuellen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 10964
In seiner Herzensnot klammert er sich mit beiden Händen an den Deckel des Rednerpults, aber die Leere des Hauses spottet seiner.
Die Zeit, 23.08.1963, Nr. 34
Die Wände haben die Gebete eingesogen, der Raum ist voll Herzensnot.
Tucholsky, Kurt: Vor Verdun. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924]
Da packte Caspar in höchster Herzensnot die Hand des Lehrers.
Wassermann, Jakob: Caspar Hauser, Berlin: Aufbau-Verl. 1987 [1908], S. 416
Er mußte Stimme werden, aus tiefster Herzensnot die Stummheit brechen.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 660
Zitationshilfe
„Herzensnot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Herzensnot>, abgerufen am 20.05.2019.

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