Heterogonie

Worttrennung He-te-ro-go-nie (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Biologie besondere Form des Generationswechsels bei Tieren (z. B. bei Wasserflöhen), wobei auf eine sich geschlechtlich fortpflanzende Generation eine andere folgt, die sich aus unbefruchteten Eiern entwickelt
2.
besonders Philosophie Entstehung von Neuem, Nichtangelegtem

Verwendungsbeispiele für ›Heterogonie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diesen Vorgang nennt jener große Psychologe die "Heterogonie der Zwecke".
Schultze-Pfaelzer, Gerhard: Propaganda, Agitation, Reklame, Berlin: Stilke 1923, S. 40
Diese Autonomie ist das einzige Princip aller moralischen Gesetze, alle Heterogonie der Willkür ist der Sittlichkeit entgegen.
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - A. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 6707
Etwas anders gestaltet sich die Heterogonie z. B. bei den Gallwespen, wo sie weit verbreitet ist.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 900
Zitationshilfe
„Heterogonie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Heterogonie>, abgerufen am 03.06.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Heterogenität
Heterogenese
heterogen
Heterogamie
heterogametisch
heterograd
heterograf
Heterografie
Heterogramm
heterograph